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Unser BFD'ler David in der Zeitung

"Gütersloh (NW/eler). Nach dem Abitur steht einem die Welt offen – doch oft wissen die Schulabgänger noch gar nicht, was sie werden wollen.

Um noch mehr Bedenkzeit zu haben und in noch nicht erkundete Bereiche reinschnuppern zu können, entschieden sich David Hentze und Artur Briem für ein Jahr Bundesfreiwilligendienst. Doch nicht nur junge Männer, sondern alle Bürger bis 60 Jahre können Bufdi werden. Ein Jahr ist vergangen seit sich David Hentze für den Bundesfreiwilligendienst entschloss. „Ich wollte nach dem Abi nicht direkt weiter lernen, sondern was Gutes tun und mich im sozialen Bereich engagieren", erklärt der 20-Jährige. „Da bin ich auf den Bundesfreiwilligendienst aufmerksam geworden und habe mich beim Arbeiter-Samariter-Bund, kurz ASB, beworben." Und er bekam die Stelle.

Achim Strothmann, Leiter der Mobilen Sozialen Dienste beim ASB, freut sich über Bundesfreiwillige: „Wir hätten gerne noch mehr Bufdis, vielleicht zwei oder drei, doch leider  interessieren sich nur wenige Leute dafür." Nicht nur junge Männer können den Bundesfreiwilligendienst leisten, sondern alle Bürger bis 60 Jahre. 35.000 Bufdis sind 2012 in ganz Deutschland im Einsatz. Der freiwillige und gemeinnützige Einsatz ist seit 2011 in Deutschland möglich und wird vom Bund gefördert, sodass jeder Bufdi ein Taschengeld erhält. Bufdis bis 25 Jahre bekommen zudem Kindergeld. David Hentzes Aufgabenbereich beim ASB ist sehr vielseitig. Er erledigt für die Patienten Botengänge, geht zur Apotheke, kauft ein, begleitet die Patienten bei Spaziergängen. Unterwegs ist er entweder mit dem Auto oder mit dem ASB-Fahrrad. Artur Briem arbeitet als Bufdi auf der Station für Innere Medizin im Klinikum Gütersloh. Er hilft dort dem Pflegepersonal bei den täglichen Aufgaben: zum Beispiel beim morgendlichen Blutdruckmessen und Puls überprüfen, beim Waschen, Anziehen und Essen verteilen. „Ich habe mich als Bufdi beworben, weil ich gerne eine Ausbildung im Bereich der Pflege machen wollte", sagt Artur Briem. Die gemachten Erfahrungen möchte er nicht missen, aber eine Ausbildung im Pflegebereich kommt für ihn nun nicht mehr in Frage. „Das ist auf Dauer nichts für mich", sagt er. Er beginnt jetzt eine Ausbildung zum Informatiker. David Hentze hat sich nun für ein BWL-Studium entschieden, findet aber, dass er wichtige Erfahrungen in seinem Jahr als Bufdi gemacht hat. „Die Arbeit hat mir super gefallen. Sie ist sehr vielseitig. Die Patienten sind mir richtig ans Herz gewachsen", sagt Hentze. Die Arbeit habe seine Lebenseinstellung geändert. „Ich sehe jetzt nicht mehr alles als selbstverständlich an. Ich bin sehr gereift." Sein Chef Achim Strothmann ist von David Hentze begeistert und hätte gerne noch mehr Bufdis in seinem Team: „Die bringen immer frischen Wind rein." "

Text: Neue Westfälische Bild: Neue Westfälische Elena Erbrich

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